Das bedeutendste Massenaussterben und seine Spuren in den Dolomiten

20.09.2018

20.09.2018 Die Geschichte des Lebens auf der Erde wurde von mehreren Massenaussterben geprägt. Das wichtigste und einschneidendste Ereignis fand vor circa 252 Millionen Jahren statt, an der Grenze zwischen dem Erdaltertum und dem Erdmittelalter, an der Perm-Trias Grenze. Dabei starben bis zu 90 % der im Meer lebenden Tierarten aus. Auch bis zu 70 % der Tierarten auf dem Festland (vor allem Reptilien und Insekten) starben aus. Da die Dolomiten vorwiegend aus Gesteinen der Perm-Trias-Zeit aufgebaut sind und seit Jahrhunderten von Geologen aus der ganzen Welt studiert werden, ist dieses Massenaussterben hier besonders gut dokumentiert. Die Referentin erklärt, wie es zu dieser Katastrophe kam und welche Spuren man heute noch in den Dolomiten beobachten kann. Mit Evelyn Kustatscher
    
Evelyn Kustatscher ist Paläontologin am Naturmuseum Südtirol, Privatdozentin an der LMU München und studiert seit über 10 Jahren die Pflanzenfossilien des Bletterbaches.

ORT DER VERANSTALTUNG: Kulturhaus O.v.Wolkenstein in Seis

In deutscher Sprache

Wird für Lehrerinnen und Lehrer als Fortbildung anerkannt (ASM)

20.09.2018